Die AHW Rechtsanwälte Informatiker stehen in einer mehr als 100-jährigen Tradition einer Anwaltssozietät bei dem Oberlandesgericht Köln.
1893 - 1908 war Justizrat Bernhard Falk allein tätig. Er war jedoch als Kölner Abgeordneter für die Liberalen im Preußischen Landtag in Berlin und nahm daher 1909 den Kreuznacher Dr. Fritz Fuchs als Sozius auf. Falk & Fuchs waren bald als "Raubtierpraxis" bekannt.
1926 wurde die Sozietät durch den Eintritt von Dr. Wilhelm Koll zu einer Dreiersozietät erweitert.
1933 durfte Justizrat Falk nicht mehr Rechtsanwalt sein. Er emigrierte nach Belgien; dort starb er 1944 - laufend versorgt durch seine Sozien - eines natürlichen Todes.
Von 1934 - 1945 war Dr. Fuchs aktiv in der Bekennenden Kirche tätig und gehörte nach 1945 zusammen mit seinem katholischen Freund Dr. Fritz Manstetten zu den Gründern der Kölner CDU.
Dr. Fuchs wurde alsbald in den Rat der Stadt Köln gewählt und bekleidete jahrelang das Amt des Bürgermeisters. Außerdem war Dr. Fuchs anwaltliches Mitglied des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe (Anwaltssenat).
1962 assoziierten sich Dr. Fuchs und Dr. Manstetten, der lange das Amt eines Vizepräsidenten der Rechtsanwaltskammer Köln und zahlreiche andere Ehrenämter innehatte, mit dem jungen Vorstandsmitglied der Rechtsanwaltskammer Köln, Rechtsanwalt Wilhelm Scheffen, zu einer Dreiersozietät beim Oberlandesgericht.
Rechtsanwalt Scheffen war zu dieser Zeit Vorsitzender des Kölner Anwaltvereins und danach eine Wahlperiode lang für die CDU Mitglied im Rat der Stadt Köln. Er bekleidete drei Jahrzehnte lang hohe Ehrenämter bei der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Nach dem Tode seiner beiden alten Sozien assoziierte sich Rechtsanwalt Scheffen 1981 mit Rechtsanwalt Dr. Brüning. Dieser gehörte 13 Jahre dem Vorstand des Kölner Anwaltvereins als stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister an und engagierte sich im Rahmen des Deutschen Anwaltvereins für die EDV-technische Aufrüstung der deutschen Anwaltschaft. Er übernahm von Rechtsanwalt Scheffen dessen seit Jahren ausgeübtes Amt als Vorsitzer einer gemeinnützigen Stiftung nach liechtensteinschem Recht, das er noch heute ausübt.
Die Rechtsanwälte Scheffen und Brüning nahmen 1998 den Diplom-Informatiker Dr. jur. Marcus Werner als Sozius auf. Dr. Werner setzte die traditionelle Verbundenheit der Praxis mit dem Kölner Anwaltverein fort und "diente" den Kollegen mit seinem großen Talent für Organisation und Technik. Die Sozien Dr. Brüning und Dr. Werner wandelten die ehrwürdige Kanzlei beim Oberlandesgericht Köln mit voller Unterstützung des Seniorpartners Scheffen in eine moderne Wirtschaftskanzlei um. Rechtsanwalt Scheffen schied nach mehr als 50-jähriger Anwaltstätigkeit aus Altersgründen zum Ende des Jahres 2001 aus.
Anfang 2005 nahmen Dr. Brüning und Dr. Werner den Rechtsanwalt Andreas Amelung in die Sozietät auf. Rechtsanwalt Amelung ist als Freund und Förderer einer großen Karnevalsgesellschaft in Köln fest im Leben dieser Stadt verwurzelt und zusammen mit seinen Erfahrungen als Insolvenzverwalter sowie als Berater zur Vermeidung oder Abwendung von Krisen eine unschätzbare Erweiterung für die anwaltliche Tätigkeit dieser Kanzlei.
Nach über 45-jähriger erfolgreicher anwaltlicher Tätigkeit schied der langjährige Sozius Dr. Manfred Brüning aus Altersgründen Ende September 2009 aus.
Nach einem fast zweijährigen Prozess des Zusammenwachsens mit den Kooperationspartnern erhielt die Kanzlei zu Beginn 2011 ihren jetzigen Namen, AHW Rechtsanwälte Informatiker


